Iles d'Hyères

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Von der Terrasse der Résidence Les Marronniers hat man einen wunderbaren Blick auf drei Inseln am Horizont: die Iles d'Hyères. Die Inselgruppe besteht aus drei separaten Inseln: Ile de Porquerolles, Ile de Port-Cros und Ile de Levant. Die Inseln gehören sicherlich zu einer der reizvollsten Ecken der Côte d'Azur.

Auf dem Rücken der Ile de Porquerolles und Ile de Port-Cros gedeihen Pinien, Eukalyptus und Myrten, während sich an den Küsten wunderschöne Sandstrände befinden.

Die Goldenen Inseln

Der Weg zu den Inseln

Da mehrmals täglich Boote von Port d'Hyères und La Tour Fondue ablegen, ist Résidence Les Marronniers ein idealer Ausgangspunkt, um zu den Inseln zu gelangen.

Weitere Informationen

Die Inselgruppe ist geologisch mit der Maures Bergkette verwandt; erst der Anstieg des Meeresspiegels machte die höchsten Erhebungen des kleinen Gebirgszugs zu Inseln.

Später erhielt die Inselgruppe das Attribut Iles d'Or, (die Goldenen Inseln), wahrscheinlich wegen des im Sonnenlicht metallisch-glänzenden Gesteins, bevor sie wegen der Nähe zu der Stadt Hyères ihren heutigen Namen bekam.

Das gesamte Mittelalter hindurch waren die Inseln als Piratennester gefürchtet. Im 16. Jahrhundert setzte das erstarkte französische Königreich dem Treiben ein Ende. Kardinal Richelieu ließ später auf den Inseln eine ganze Reihe von Befestigungen errichten, um die Küste besser vor spanischen Übergriffen schützen zu können.

Ein letztes Mal wurde die gesamte Inselgruppe erst vor wenigen Jahrzehnten erobert und besetzt; seither ist sie fest in der Hand des Tourismus. Für die drei großen Inseln gilt daher: Am schönsten ist es im Frühjahr und Spätsommer, im Juli und August sind die Inseln völlig überlaufen.

Erfreulich ist, dass alle Privatfahrzeuge auf dem Festland zurückbleiben müssen: Die Iles d'Hyères gehören den Spaziergängern und Fahrradfahrern. Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, muss entweder auf einer der Inseln übernachten oder in der absoluten Nebensaison reisen.

Ile de Porquerolles

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Ile de Porquerolles, mit 1254 Hektar die größte Insel, ist in rund 20 Minuten vom Festland aus zu erreichen. Daher verwundert es auch nicht, dass es hier im Sommer vor Tagesausflüglern nur so wimmelt. Auf jeden der rund 330 Einwohner kommen im Sommer pro Tag 30 Festlandbesucher.

Das war nicht immer so: Bis Ende der dreißiger Jahre gehörte die gesamte Insel einem wohlhabenden belgischen Ingenieur namens Jean-Francois-Joseph Fournier, der auf seinem Refugium wie ein kleiner souveräner Fürst schaltete und waltete. Danach wurde die Ile de Porquerolles wieder für die Allgemeinheit zugänglich.

Als Anfang der siebziger Jahre das weitere Schicksal der Insel zur Disposition stand, überzeugte Madame Pompidou ihren Mann, den französischen Staatspräsidenten, die Insel im Namen des Staates zu kaufen und unter Naturschutz zu stellen.

Um einen ausbrechenden Waldbrand besser kontrollieren zu können, wurde ein Streifen Land an einen jungen Winzer aus dem Elsass verpachtet; der aus diesen Reben gekelterte Domaine de la Courtade genießt mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf.

Die Ile de Porquerolles lässt sich leicht mit dem Fahrrad erkunden, ein gutes Radwegenetz führt zu allen sehenswerten Stellen der Insel. Es gibt an der Nordküste mehrere schöne Sandstrände, so die Plage d'Argent im Westen, die Grand Plage und ganz im Osten die Plage Notre-Dame.

Der Süden ist zum Baden eher ungeeignet, da das Ufer steil abfällt. Am Cap d'Arme, an der Südspitze der Insel, steht ein imposanter Leuchtturm, der bestiegen werden kann. Von den oberen drei Schlafzimmern der Résidence les Marronieres kann man in der Nacht das Licht des Leuchtturms deutlich sehen.

An die bewegte Vergangenheit der Insel erinnern die über die Insel verstreuten Befestigungsanlagen. Oberhalb des Dorfes kann man sich im Fort Sainte-Agathe von Juni bis September über die Geschichte von Ile de Porquerolles anhand zahlreicher antiker Fundstücke vom Meeresgrund informieren.

Ile de Port-Cros

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Ile de Port-Cros ist dank mehrerer Quellen grüner und dichter bewachsen als die benachbarte Ile de Porquerolles; die höchste Erhebung, der Mont Vinaigre, ragt 197 Meter empor. Die relative Unberührtheit dieses wunderschönen Fleckchens Natur ist der Weitsicht von Marceline und Marcel Henry zu verdanken.

Das Ehepaar vermachte 1963 seinen Besitz dem französischen Staat mit der Auflage, die an Flora und Fauna reiche, 690 Hektar große Insel unter Naturschutz zu stellen: Das Besondere an Ile de Port Cros ist, dass sich die Schutzzone des kleinsten französischen Nationalparks nicht nur auf das Land, sondern auch auf die Küstengewässer erstreckt.

Die größte Gefahr für das Naturschutzgebiet geht seit langem von den Touristen aus: Rund 600.000 Ausflügler besuchen jedes Jahr die Insel. Die vielen Privatyachten, die den Hafen von Ile de Port-Cros ansteuern, tragen zudem erheblich zur Wasserverschmutzung bei. Wiederholt schloss die Bucht bei Messungen der Wasserqualität an der französischen Mittelmeerküste sehr schlecht ab.

Prinzipiell herrschen im Nationalpark strenge Vorschriften, so sind nicht nur Jagen - auch unter Wasser - und Wildzelten verboten, auch Rauchen ist abgesehen vom Hafen auf der gesamten Insel strengstens untersagt. Um sicher zu stellen, dass diese Regeln eingehalten werden, wandert eine kleine Gruppe von Nationalparkschützern mehrmals täglich über die Insel, um Übeltäter zurecht zu weisen.

Ile du Levant

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Die längste und schmalste, am östlichsten gelegene der drei Inseln ist für die Öffentlichkeit nur teilweise zugänglich. Etwa 90 Prozent der Ile de Levant werden von der französischen Marine als Raketentestgebiet genutzt.

Auf dem übrigen Teil der Insel, der sehr gut besucht ist, wird der Freikörperkultur gefrönt. Heliopolis, das 1931 von den Ärzten André und Gaston Durville gegründet wurde genießt heute einen weltweit guten Ruf.

Die Ile de Levant hat viele Qualitäten: ein mildes Klima mit mehr als 300 Tagen Sonnenschein im Jahr, wunderschöne Natur, klares Meerwasser, ideal auch um die Unterwasserwelt kennen zu lernen, feinsandige Strände und außergewöhnlich gute Luft, denn es gibt nur sehr wenige Fahrzeuge auf der Insel (die von den Behörden genutzt werden). Das einzige, was die vollkommene Ruhe auf der Insel durchbricht, ist das Zirpen der Grillen, von denen es tausende auf der Insel gibt.

Genießen Sie in diesem wunderschönen Naturschutzgebiet wunderbare Ruhe und idyllische FKK-Urlaube in absoluter Harmonie mit der Natur.

Der Weg zu den Inseln

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Mit den von Transport Littoral Varois betriebenen Booten erreicht man die drei Inseln von Hyères aus das ganze Jahr über.

Die Segelboote zur Ile de Porquerolles legen vom Gare Maritime de La Tour Fondue auf dem Presqu'île de Giens in den Monaten Mai bis September etwa alle 30 Minuten ab, von 07.30 bis 19.00 Uhr. In den Monaten Oktober und April finden etwa sechs bis zehn Fahrten pro Tag statt. Die Fahrtzeit beträgt 20 Minuten.

Während der Monate Juli und August werden kombinierte Inselfahrten zur Ile de Porquerolles und Ile de Port-Cros von Montag bis Freitag angeboten. Die Fahrten finden mit den TVL Booten statt.

Es besteht auch die Möglichkeit, von La Tour Fondue zur Ile de Porquerolles mit Glasbodenbooten zu fahren. Es gibt zwei bis vier Fahrten täglich.

Die Boote zur Ile du Levant und Ile de Port-Cros, verlassen Hyères von Port d'Hyères (auch Port de la Gavine genannt) auf La Capte. In den Monaten April, Juli und September kann man einmal täglich von Port d'Hyères zur Ile du Levant und zurück fahren (Fahrtdauer 90 Minuten). In den Monaten Juli und August finden diese Fahrten zweimal täglich statt, von Oktober bis März gibt es vier Fahrten in der Woche. Die Boote machen auf ihrer Fahrt zur Ile du Levant einen etwa einstündigen Zwischenstopp auf der Ile de Port-Cros.

Transport Littoral Varois hat eine leicht verständliche Website mit allen Routen und Fahrplänen:

http://www.TLV-TVM.com

Weitere Informationen über Iles d'Hyères

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Office de Tourisme Hyères les Palmiers (siehe unten). Dort wird man Ihnen gerne weiterhelfen und zusätzliche Informationen per Post zukommen lassen.

Office de Tourisme Hyères les Palmiers
3 Avenue Ambroise Thomas
83400 Hyères

Tel: +33 4.94.04.84.50
Fax: +33 4.94.04.84.51

http://www.ot-hyeres.fr